52 Fragen, die Dein Leben verändern (können)!

Fragen des LebensGerne machen wir uns bei schwierigen Fragen des Lebens auf die Suche nach einfachen Antworten. Wir suchen Rat bei Freunden, der Familie, manchmal in den Medien oder auch in Büchern. Doch können uns andere wirklich eine Antwort auf die schwierigen Fragen des eigenen Lebens geben oder braucht es doch eine Einkehr. Sokrates war der Meinung, dass wir durch unsere Fragen zu Erkenntnis kommen. Und ganz im Sinne der Mäeutik von Sokrates möchte ich heute ein paar Fragen auflisten – für Dich ganz persönlich.

Als ich noch im Hamsterrad steckte und meiner täglichen Routine nachgegangen bin, hat mir manche dieser Fragen das Herz geöffnet. Manche habe ich bis heute nicht für mich beantworten können. Doch egal, die Antworten liegen nicht draußen in Büchern, Blogs (außer diesem hier;-)), Fernsehsendungen oder in der Familie. Nein, die Antworten, damit ein selbstbestimmtes, gutes und zufriedenes Leben gelingen kann, liegen in einem selbst. Im Folgenden habe ich 52 Fragen aufgelistet, die zu einer positiven Veränderung führen können. Wenn Du Lust hast, stell Dir selbst jede Woche eine andere Frage. So findest Du Schritt für Schritt vielleicht eine Antwort, die Dich zu mehr Selbsterkenntnis führt und eine Veränderung erleichtert.

  1. Wie würde ich mein Leben führen, wenn ich unbeobachtet wäre, wenn mir niemand in mein Leben reden würde?
  2. Was möchte ich meinen Kindern weitergeben? Welche Werte?
  3. Was hat mich als Kind fasziniert?
  4. Worüber rege ich mich oft auf?
  5. Was ist mir in meinem Leben existentiell wichtig?
  6. Was soll ein Leitprinzip in meinem Leben sein?
  7. Was würde ich wirklich vermissen, wenn ich es nicht mehr hätte?
  8. Wenn ich 3 Dinge in diesem Land verändern könnte, welche Dinge wären das?
  9. Was sollten andere Menschen öfter tun?
  10. Welche Eigenschaften sind mir so wichtig, dass sie in einer Grabrede oder einem Nachruf genannt werden sollen?
  11. Was möchte ich für ein Vater, Ehemann, für ein Freund oder Sohn sein?
  12. Mit welchen Geschichten sollen mich die anderen in Erinnerung behalten?
  13. Was möchte ich getan haben, was den Menschen um mich herum geholfen hat?
  14. Wofür würdest Du kämpfen? Und welcher Wert steckt dahinter? Vielleicht für Deine Ehe, dann ist Treue Dein Wert.
  15. Verlange ich zu viel von mir?
  16. Und wenn ja, warum verlange ich so viel von mir?
  17. Muss das alles so sein?
  18. Und wieviel Zeit wird Dir täglich von den Medien gestohlen?
  19. Gehst Du Deinen eigenen Weg oder folgst Du der Herde?
  20. Wo möchte ich mein Leben verbringen?
  21. Wieviel Platz brauche ich wirklich?
  22. Welche Fortbewegungsmittel möchte ich verwenden?
  23. Warum mache ich die Dinge?
    1. Aus Konvention (es zu machen weil es alle so machen)?
    2. Aus Tradition (es zu machen weil es immer so gemacht wurde)?
  24. Von welchen Bindungen kann ich mich lösen?
  25. Auf welche Beziehungen kann ich verzichten?
  26. Welche Meinungen lassen sich ignorieren?
  27. Was möchte ich loswerden? Was stört mich schon lange?
  28. Was möchte ich ändern?
  29. Von wem oder was werde ich beeinflusst?
  30. Wann wurden die großen Entscheidungen getroffen?
  31. Wohin will ich eigentlich?
  32. Welche Möglichkeiten habe ich?
  33. Was will ich tun?
  34. Was soll für mich gelten?
  35. Was erscheint mir als schön und gut?
  36. Was versetzt mich in innere Unruhe?
  37. Wann und wobei muss ich mich immer aufregen, was bereitet mir Sorgen?
  38. Kann ich das direkt beeinflussen?
  39. Wenn nein – wer oder was kann es beeinflussen und wie habe ich auf denjenigen oder dasjenige Einfluss?
  40. Kann ich etwas tun oder soll ich es belassen?
  41. Was konkret kann ich tun?
  42. Was ist jetzt an der Zeit zu ändern?
  43. Was bleibt für später offen?
  44. Wie konnten meine Vorfahren – Eltern oder Großeltern – ohne diesen medialen Schnickschnack überhaupt überleben?
  45. Gebrauche ich vorhandene Gegenstände regelmäßig?
  46. Wenn ich nur ein Zimmer für mich zur Verfügung hätte, welche Gegenstände würde ich dort unterbringen?
  47. Würde ich einen bestimmten Gegenstand vermissen, wenn er nicht mehr da wäre?
  48. Wie oft gehe ich meiner Leidenschaft nach?
  49. Wieviel Zeit verbringe ich mit unangenehmen Arbeiten?
  50. Was habe ich als Kind gerne gemacht?
  51. Worauf habe ich in letzter Zeit vergessen?
  52. Wieviel Zeit verbringe ich mit lieben Menschen?

Und zum Schluss noch eine 53. Frage? Wie findest Du diese Fragen? War etwas dabei für Dich oder habe ich eine wichtige Frage vergessen?

Viel Spaß jedenfalls bei der Suche nach Dir selbst.

Genieße den Weg der Lebenskunst

Liebe Grüße

Karl

 

 

 

Karl

PS: Wenn Du auf der Suche nach mehr Klarheit bist, dann wirf doch mal einen Blick in das kostenlose E-Book Sechs Säulen der Lebenskunst.

Bücher von mir

Besser gut lebenwerde_lebensknstler

5 Comments 52 Fragen, die Dein Leben verändern (können)!

  1. Klaus Roggendorf

    Klar, Empathie,* Liebe* und Wahrheitserkenntnis* brauchts, wenn das Leben gelingen soll.
    Einfach so wahrheitsgemäß wie möglich leben, dann ist man logisch der Wahrheit / Gott nah, da beide logisch als in ihrer Vollkommenheit identisch, aber in ihrer Gänze unfassbar bleiben.
    Gott ist größer und umfassender nicht vorstell- und beschreibar, als die `Vollkommenheit der Wahrheit,* die in ihrer Gänze unerkennbar, aber philosophisch und theologisch begrifflich widerspruchsfrei fassbar ist.*
    Wer folglich in der Wahrhaftigkeit sicherer Erkenntnisse, *also wahrheits`- und erkenntnisstandnah lebt, der lebt so philosophisch oder oder so gottes-gläubig richtig.

    Wer prinzipiell egozentrisch lügt und betrügt, der lebt kurzsichtig und falsch, weil er sich nicht als Teil des Ganzen erleben kann, weil er ein unsolidarisches, nicht kooperatives Leben mit entsprechenden Lebens- und Leidenss-Spuren* hinterläßt. Die leidvolle Menschheitsgeschichte – bishin zur vorhersagbaren evolutiven Falle* – ist antriebs-dynamisch bedingt, menschheitsgeschichtlich* überall und an sich selbst beobacht- und nachvollziehbar.

    Die menschlichen Vermessenheiten sind analysiert, sie sind antriebsdynamisch* unbewußt dominant wirksam bedingt*, eitel, geltungs- und machtorientiert und gehören deshalb bewußt erkenntnisstandgerecht, vernünftig moralisch reflektiert.

    Es gibt leider nur einklagbare Menschenrechte und Freiheitsansprüche,* denen es noch immer an verantwortbaren, klaren Menschenpflichten* fehlt. Menschenpflichten, die, demokratisch global-diskursiv erarbeitet – einfach verständlich formuliert, lebenspraktisch durchgesetzt werden müssen. Die rechtsgleichheitlichen Menschenrechte und Menschenrechtsansprüche ebensolche Menschenpflichten, setzen einen demokratischen Rechtsstaat voraus, der mittels demokratischer Gewaltenteilung und deren Kontrolle den gesellschaftlichen Frieden* herstellt und sichert.

    Es bleibt also nur die erkenntnisstandgemäß antriebsdynamische und moralisch natur-angepaßte, also bewußt moralisch vernünftige und sinnvolle lebensförderliche Reflelektion* der unbewußt dominant wirksamen Antriebsdynamik* und deren Folgen, wenn wir ein gedeihlicheres Leben* – philosophisch begründet realisieren „wollen“.

    Auf gehht`s

    Antworten
    1. Lebenskünstler

      Hallo Klaus,
      herzlichen Dank für Deine inspirierenden Worte. „die bewußt moralisch vernünftige und sinnvolle lebensförderliche Reflelektion“ gefällt mir sehr gut.
      Auf geht´s
      Liebe Grüße
      Karl

      Antworten
    1. klaus roggendorf

      Hallo zusammen,wenn Du, Karl, oder ein Mitleser den folgenden Zusammenhängen widersprechen kann, dann bitte um Widerspruch. Andernfall um Tipps wie man die notwendige Aufklärung so optimieren kann, dass die existentiellen globalen Probleme gelöst werden können und eine gedeihlichere Zukunft gestaltet werden kann.
      Alles dreht sich um die Wahrheit und deren Erkenntnis, denn der Sinn des Lebens ist und bleibt das gelingende Leben.

      Der Sinn des Lebens ist bereits genetisch und gen- ethisch unser Programm 1. existentielle Sicherheit . 2. reproduktions-orientierte ..Verhaltensweisen, ….alles antriebs-dynamisch dominant eitel und machtorientiert …. Wer 8 Stunden und mehr unter Leistungsdruck schuftet, hat genug Zwänge erlebt, wenn er nicht begeistert arbeitet, sich den natürlichen Zwängen und des sicheren Wissens aussetzt sieht. Da zeigt sich, dass man die unbewußt dominant wirksame, stammesgeschichtlich alte Programmierung, durch ein ebenso dominiertes, evolutionär junges Bewußtsein, die alten Dominanzen maßlos eitel und machtorientiert ausleben kann – es auch tut – und tun „muß.“
      Freiheits- und Wachstumswahn sind Negationen der Wirklichkeit – von freiem Willen keine Spur, sondern nur antriebsdynamisch bedingte Willkür, wenn er nicht endlich durch sicheres Wissen naturangepaßt wird. Die Folgen sind bekannt – eine leidvolle Menschheitsgeschichte und existentiell globale Probleme. Der neueste Zwang ist nunmehr dieser Stand der Erkenntnisse. Wenn wir diese Entwicklung nicht bewußt moralisch reflektieren lernen und diese technisch hochgerüstete Dynamik weiterhin den einzelnen Machthabern und deren Ideologien überlassen, dann drohen nur schreckliche Verteilungskämpfe der Machttitanen und die Massen werden deren Opfer. Der Druck von unten muß sich, von einsichtiger Vernunft und sicherem philosophischen Wissen aufgeklärt, demokratiestärkend auswirken können. Z B.durch ethisch-moralischen Druck von unabhängigen Ethikräten die einen globalen Wertediskurs u. -wandel bewirken können.

      Glauben* kann man alles – wissen nie genug!*
      Neue Ideen, Standpunkte, Haltungen und aktiven Einsatz für demokratische Rechte und Pflichten Haltungen braucht die Welt!
      Beinahe a l l e s bedarf, schon weil das Unwissen ständig nachwächst, einer permanenten Aufklärung*, insbesondere, wenn es sich nicht um sicheres Wissen* handelt. Erkenntnisstandgerecht* sollte das Wissen sein und nicht ewig gestrig. Man braucht seine Gedanken nicht zur Wahrheit* umzudeklarieren, sie bleiben Gedanken, bleiben an sich wahr und sind überprüfbar – oder eben nicht. Die Ideen dürfen nur nicht dogmatisch mißbraucht* werden können. Alles was sicher ist und was nicht sicher erkennbar ist, ist wahr – ist Teil einer hochwahrscheinlich sicher existierenden, prozeßhaft sich ändernden, in ihrer Gänze unfaßbar bleibenden `Vollkommenheit der Wahrheit`*- ebenso wie alle Philosophien, Religionen* und Gläubigkeiten* und deren Wirklichkeiten. Die `Vollkommenheit der Wahrheit`ist mit Gott* schon deshalb identifizierbar, weil man sich IHN logisch weder kleiner noch größer vollkommen vorstellen kann. Die `Vollkommenheit der Wahrheit`*verbindet logisch alles, was ist, auch die Negative und die Positive Theologie, alle Philosophien*und alle Gläubigkeiten mit dem Wissen* schicksalhaft mit der übrigen Welt. So sind alle Menschen in einem globalen Miteinander der Menschenrechte und den dazugehörigen Menschen- Pflichten* verbindbar. Glauben* kann man alles, wissen nie genug! Es geht hierbei um die natürlich entwicklungsgeschichtlich bedingte und dominant wirksame, lebensförderliche und lebensschädliche Antriebsdynamik*, der alles Leben unterworfen ist. Die natürliche Antriebsdynamik prägt nicht nur die leidvolle Menschheitsgeschichte und die derzeitgen existentiell globalen Probleme, sie erklärt sie auch widerspruchsfrei und leicht nachvollziehbar.
      Es geht also um die

      Derkenntnisstandgemäße Anpassung* der Menschen an seine natürlichen u. globalen Lebensbedingungen*. Der Mensch muß diese Zusammenhänge begreifen und lernen, seine lebensschädlichen Antriebsanteile moralisch zu entschärfen. Das notwendige und moralisch reflektierbare Wissen* ist vorhanden, es müsste nur ethisch so nachhaltig lebensförderlich – wie jedem Menschen potentiell möglich – demokratisch erkenntnisstandgerecht und rechtsgleichheitlich* im Denken u. Handeln umgesetzt werden. D. h., jeder Mensch kann seine unbewußt dominant wirksamen lebensschädlichen Antriebsanteile* an sich selbst und überall in der Tierwelt beobachten und diese bewußt moralisch entschärfen.
      Menschen, welche die unbewußt dominant wirksamen, antriebsdynamischen Zusammenhänge* erkenntnisstandgemäß und moralisch reflektieren*, haben den entscheidenden Schritt zur Vollendung der Menschwerdung und den Ausweg aus den evolutiven/entwicklungs-bedingten Gefahren* gefunden.
      So werde es! Auf geht`s!

      Allen alles Gute!
      Klaus Roggendorf Wenn D

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.