Wie du als Autor zum Lebenskünstler wirst

 

Es folgt ein Gastbeitrag von Andreas: Was ist das eigentlich: ein Lebenskünstler? Auf diese Frage gibt es viele mögliche Antworten. Doch alle haben sie eines gemeinsam: Es geht darum, sein Glück am Schopf zu packen und das Leben auf seine ganz eigene Weise zu gestalten. Doch was heißt das genau? Ein Leben als Autor ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie das gehen kann. Wenn du schreibst, darfst, kannst und musst du Lebenskünstler sein. Auf jeweils ganz unterschiedliche Weise. Wie genau dies gelingt, möchte ich dir anhand von vier Bereichen zeigen. 

Dein reicher Alltag

Egal ob du Sachbücher, Romane oder einfach einen Blog schreibst: Wenn du die Sache ernsthaft betreibst, wird dir nie wieder langweilig sein.

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Dann stehst du nicht im Supermarkt Schlange sondern registrierst, was die Leute so alles in ihren Wagen packen und betreibst dabei Charakterstudien.

Dann stehst du nicht mehr genervt im Stau, sondern schreibst im Kopf deinen nächsten Artikel.

Dann können selbst die unangenehmen Seiten des Lebens wie Streit, Konflikte und Stress Inspirationen für deinen nächsten Text sein.

Versteh mich nicht falsch: Es ist nicht so, dass auf einmal alles gut ist. Doch selbst, wenn gar nichts läuft wie erhofft, kannst du immer noch etwas für dein Schreiben daraus ziehen. Je intensiver du im Hier und Jetzt bist, umso besser.

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Die Magie des Schreibens beginnt nämlich lange bevor du das erste Wort formulierst. Deine Erfahrungen sind die Basis für alles, was du zu Papier bringst. Somit ist für dich als Autor auch jede Minute deines Lebens, jeder Sinneseindruck, jeder Gedanke, jedes Gefühl wertvoll. Die Besonderheit jedes einzelnen Moments ist entscheidend und dass du sie registrierst. So eignest du dir einen reichen Erfahrungsschatz an, aus dem du dann beim Schreiben schöpfst.

Vom Leben zur Kunst

Unser Schreiben ist immer autobiographisch geprägt, aber das Geschichtenschreiben ganz besonders. Du kannst dabei auf deinen bisherigen Lebensweg zurückgreifen und verwandelst deine Erlebnisse in fesselnde Stories. Dein Leben ist quasi der Stoff, aus dem du schöpfst.

Wie das geht?

Nun, besonders interessant sind hierfür die Hochs, die du bereits hinter dir hast. Hierzu ein paar Fragen.

  • Welches waren deine bisher größten Erfolge?
  • Wie hast du sie erreicht?
  • Was hat dich dazu motiviert?
  • Welche Hindernisse musstest du dafür überwinden?

Beantworte diese Fragen und schon hast du aus der Unübersichtlichkeit deines Lebens Aspekte ausgewählt, die wirklich wichtig sind. Sie machen dich aus und haben dich geprägt. Und sie führen dich zu den Grundelementen deiner ganz persönlichen Geschichten.

Deine Tiefs sind nicht weniger interessant. Frage dich, was deine bisher größte Niederlage war.

  • Wann warst du schon mal so richtig am Boden?
  • Wie ist es dazu gekommen?
  • Und wie ist es dir gelungen, trotzdem weiterzumachen?
  • Was hast du daraus gelernt und wozu bist du deshalb heute in der Lage?

Der Stoff deines Lebens, die Masse an Einzelmomenten bietet eine unerschöpfliche Quelle an Inspiration, um Geschichten zu erzählen. So wirst du im wahrsten Sinne des Wortes zum Lebenskünstler, indem du aus deinem Leben kunstvolle Erzählungen formst.

Vom Schreibflow zur Intensität

Wenn du schreibst, bist du immer auch dein erster Leser. Oder anders gesagt: Du trittst in einen schriftlichen Dialog mit dir selbst. Durch den gerade geschriebenen Satz kommst du auf eine neue Idee, wobei du diese vielleicht wieder durchstreichst und durch eine andere ersetzt und so weiter.

Wobei.

Wenn es so richtig gut läuft, denkst du eigentlich überhaupt nicht nach, sondern lässt es einfach fließen. Du schreibst und liest dich dabei zugleich selbst. Ohne anzuhalten. Ohne nachzudenken. Ohne dich selbst zu kritisieren. Danach ist immer noch genug Zeit zu korrigieren, was du zu Papier gebracht hast.

Du siehst: Das Schreiben kann eine wunderbar intensive Erfahrung sein. Wenn du Geschichten schreibst, dann kannst du ganz und gar in den von dir erfundenen Welten versinken. Und wenn du dich intensiv mit einem Thema beschäftigt hast, und schließlich einen Sachtext ausformulierst, reiht sich ein Gedanke nach dem anderen aneinander wie die Perlen einer Kette.

Doch das ist noch nicht alles. Nicht nur während des Schreibens macht das Schreiben dein Leben besonders intensiv, sondern auch noch danach.

Wenn du ernsthaft als Autor unterwegs bist – wenn du also regelmäßig schreibst – findest du durch das Schreiben auch Stück für Stück näher zu dir. Du klärst deine Sicht auf die Welt, du findest zu einer eigenen Sprache und du verarbeitest die alten fiesen Geschichten, die dich viel zu lange belastet haben. Das gibt dir Kraft. Das macht dich frei. Und so gibt dir das Schreiben Energie, um ohne Ballast intensiver mitten im Leben zu stehen.

Die Kunst des Selbstmanagements

Der letzte Bereich ist der vielleicht unromantischte von allen vieren. Deshalb ist er aber nicht weniger wichtig. Im Gegenteil. Ich wage sogar zu behaupten, dass die übrigen Bereiche des Schreibens nicht ihre wahre Wirkung entfalten können, wenn es hier nicht stimmt.

Wenn du es ernst meinst mit dem Schreiben, brauchst du dafür Zeit. Egal ob du einen Blog aufbauen oder den nächsten Bestseller schreiben möchtest – manche träumen zwar immer noch vom Musenkuss, aber Routine ist alles. Nur wenn die Muse weiß, wo sie dich finden kann, wird sie dich küssen.

Bloß leider können die wenigsten vom Schreiben leben und haben deshalb auch nicht den ganzen Tag dafür Zeit. Job, Freunde, Familie und Hobbys fordern allesamt deine Aufmerksamkeit. Und ehe du dich versiehst gehen die Tage und Wochen ins Land und der Traum vom Schreiben gerät in Vergessenheit.

Willst du wirklich weiterkommen, möchtest du das Schreiben als Lebenskunst praktizieren und die herrlichen Seiten genießen, die es mit sich bringt, bleibt dir nichts anderes übrig: Du musst dich organisieren. Was du brauchst ist ein gutes Selbstmanagement. Dazu gehört, dass du Prioritäten setzen und Nein sagen lernst und mit der Zeit, die dir zur Verfügung steht, sorgsam umgehst.

Das Schöne daran: Mit dem Schreiben hast du einen verdammt guten Grund dazu, das auf die Reihe zu bekommen. Du bist aus dir heraus motiviert. Möchtest du Autor sein, so bleibt dir nichts anderes übrig. Und das macht es um ein vielfaches leichter, diesen Bereich der Lebenskunst auf die Reihe zu bekommen, als wenn dir Lehrer, Studienleiter oder Chefs etwas vorschreiben wollen.

Die wahre Kunst

Du siehst – als Autor zum Lebenskünstler zu werden ist keine Kunst. Nimmst du das Schreiben ernst, so wird daraus zwangsläufig eine Art Lebenskunst. Die Herausforderung liegt eher darin, tatsächlich regelmäßig zu schreiben und sich voll darauf einzulassen. Schreiben ist dabei selbstverständlich nur eine mögliche Art und Weise der Lebenskunst. Doch wenn du mich fragst – es ist meine liebste.

Hast du schon Erfahrungen als Autor gemacht?

Liegt darin eine Lebenskunst für dich?

Schreibtrainer-Autorencoach-SchusterAndreas Schuster ist Schreibtrainer & Autorencoach und bloggt auf schreiben-und-leben.de. In seinem kostenlosen E-Book „Deinen Roman gebacken bekommen“ zeigt er dir, wie du federleicht Romane schreibst.

 

 

 

 

Foto: stocksnap.io/

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