Eltern entspannt Euch – eine Entscheidung!

 

„Waaaaaas, das geben Sie Ihrem Kind?“ Diese Frage bekam ich gestellt, als ich unserem damals 2-jährigem Sohn Matteo auf dem Spielplatz ein kleines Würstchens namens Knabbernossi reichte. „Wissen Sie überhaupt was da drin ist? Das ist doch total ungesund für Ihr Kind.“ Solche und ähnliche Phrasen sollten unserem kleinen Gespräch noch folgen.

Ich beruhigte die Dame damit, dass Matteo das Knabbernossi einfach mit einem Schnaps runterspült, und es so ganz gut verträgt. Die Frau war sich nicht sicher, ob sie wohl das Jugendamt anrufen sollte oder ob ich bloß einen Scherz machte. Sie entschied sich dann einfach zu lächeln und zu gehen. Das Jugendamt hat bis heute nicht angerufen. Also alles paletti. Bis auf den schalen Nachgeschmack wieder etwas falsch gemacht zu haben. Dieses Gefühl, dass junge Eltern fast immer begleitet. Die Frage ist nur, wie lässt sich dieses Gefühl vermeiden?

Eltern werden ist nicht schwer – Eltern sein dagegen sehr, verzeih bitte diesen abgedroschenen Spruch. Denn ich bin zur Erkenntnis gekommen – er stimmt. Wenn ich mich umsehe und -höre bei anderen Eltern, bekomme ich den Eindruck, alle wollen alles richtig machen und möchten nur das Beste fürs Kind – einschließlich mir selbst. Doch leider ist dies nicht so einfach, wie es bei der „himmlischen Familie“ immer gezeigt wurde.

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Jeden Tag gibt es Entscheidungen zu treffen und jeder Tag ist mit neuen Herausforderungen gespickt. Die Kinder sollten etwas essen, aber gesund sollte es sein. Die Kinder sollten sich bewegen, aber zu gefährlich darf es nicht sein. Die Kinder sollten spielen, aber nur mit pädagogisch wertvollem Spielzeug für das richtige Alter. Die Eltern möchten die Kinder beschützen,  fördern und fordern zugleich. Ihnen alles ermöglichen, aber doch erziehen. Sie möchten Ihr bester Freund sein, aber dennoch respektiert werden. Und irgendwie scheint sich alles nicht auszugehen, jedenfalls nicht ganz so perfekt wie es sein sollte.

Zu viele Meinungen nerven

Als Eltern hat man ständig Entscheidungen zu treffen. Was sollen sie essen, was ist gesund, wieviel Süßigkeiten kann man ihnen geben, dürfen sie überhaupt Süßigkeiten, ab wann wird’s ungesund, wieviel Fernsehen ist ok, sollen sie überhaupt Fernsehen? Dies sind nur ein paar Fragen, die wir uns als Eltern täglich stellen. Und beim ersten Kind ist alles neu. Das macht alles noch etwas schwieriger. Deshalb beginnt man sich umzuhören. Bei Freunden, die schon Kinder haben, bei den eigenen Eltern oder sonstiger Bekanntschaft und Verwandtschaft.

Und sehr schnell stellt sich heraus, wenn man 10 Personen zu einem Thema befragt, bekommt man dazu 11 Meinungen. Denn natürlich hat bei der Kindererziehung jeder seine eigene Wahrheit. Selbst die Kinderlosen halten mit Ihren guten Tipps nicht hinterm Berg. So dass man am Ende statt besser Informiert nur noch genervt ist. Denn jede Meldung, dass dies oder jenes besser sei, ist auch indirekt immer eine Kritik, dass man es jetzt gerade falsch macht. Deshalb sind Eltern auch so genervt von den ständigen Ratschlägen.  Was also tun?

Noch mehr Information nervt noch mehr

Eine Alternative zu den persönlichen Meinungen bieten Bücher und Blogs. Und diese erfreuen sich bei frischgebackenen Jungeltern größter Beliebtheit. Auch wir haben uns diese zugelegt zw. haben stundenlang darin gestöbert. Ab jetzt wurde es allerdings richtig kompliziert.

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Denn auch Bücher und Blogs sind nur Meinungen. Und diese sind so unterschiedlich und bunt wie eine blühende Blumenwiese im Sommer. Sodass man am Ende nur noch unsicherer und genervter ist. Deshalb hieß dies für uns, wir müssen das Ruder herumreißen und wieder Kapitän unseres Elterndaseins werden.

Eine Entscheidung gerade noch rechtzeitig

Vor eineinhalb Jahren waren wir an einem Punkt geraten, wo wir am Ende waren mit unserem Latein. Wir waren verwirrt, genervt und etwas ausgelaugt. Ausgelaugt von der vielen Arbeit aber noch mehr von den vielen Meinungen. Bis wir eine Entscheidung getroffen heben – nicht mit uns!

Seither pfeifen wir auf alle Ratgeber, auf alle Zeitschriften und Blogs. Und noch mehr pfeifen wir auf gut gemeinte Ratschläge, denn diese kosten uns nur Nerven und bringen uns nichts.

Schließlich ist jedes Kind komplett individuell, hat seinen eigenen Kopf und seine eignen Bedürfnisse. Und darauf möchten wir als Eltern eingehen. Wir hören auf unser Kind und folgen unserer inneren Stimme. Und seither läuft alles um einiges entspannter auch wenn die Arbeit deshalb nicht weniger ist.

Rückblickend kann ich nach eineinhalb Jahren ohne Beeinflusser diesen Schritt jedem nur empfehlen – so als „gut gemeinter Ratschlag“.

Die Entscheidung, andere Meinungen zum Thema Kindererziehung zu ignorieren, hat unser Leben enorm erleichtert. Und wenn mir am Spielplatz wieder jemand mit einem guten Ratschlag kommt, dann lächle ich und lass die Meinung Meinung sein. Unsicherheit, Ärger oder ein ungutes Gefühl bleiben draußen. Ich verlasse mich auf meine innere Stimme und die gute Stimmung bei uns Zuhause.

In diesem Sinne triff eine Entscheidung und genieße die Elternschaft ohne Beeinflusser.

Liebe Grüße

Karl

Bild: https://stocksnap.io/

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2 Comments Eltern entspannt Euch – eine Entscheidung!

  1. Simone

    BRAVO, bravissimo!
    Dem ist so in diesem Kontext nichts hinzuzufügen.
    Ausser vielleicht, dass man die eine innere Stimme, die es gut mit uns meint von denen unterscheiden kann , die intern meckern, Ratschläge geben und uns verwirren…

    Antworten
    1. Lebenskünstler

      Hi Simone,
      herzlichen Dank für deine Idee. Stimmt genau, die internen Stimmen zu klären, ist auch eine wichtige Angelegenheit, die man nicht vernachlässigen sollte. Gefällt mir. Lg Karl

      Antworten

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