Wie du dauerhaft mehr Zufriedenheit in deinem Alltag erlebst

Zufriedenheit im Alltag

Es folgt ein Gastbeitrag von Bernadette: Du hast diese großen Ziele im Leben und denkst dir, wenn du sie erst erreicht hast, dann wirst du glücklich sein? Wenn du den perfekten Partner gefunden hast, den perfekten Job, reich, gesund, schön und unwiderstehlich bist – dann, ja dann, wird dein Glück perfekt sein. Wenn alles gut läuft, wird dies alles in gut 20 bis 40 Jahren Wirklichkeit. Oder vielleicht auch nie. Und was dann? Dann wirst du ein griesgrämiger Rentner, der auf zwitschernde Vögel schießt?

Bevor es so weit kommt, sollten wir ein bisschen daran arbeiten, deine Zufriedenheit bereits heute deutlich anzuheben.

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Was uns langfristig glücklich macht ist, ein Leben im Einklang mit unseren Werten zu führen, eine Tätigkeit zu haben, für die wir brennen und Umgang mit Menschen zu pflegen, die uns inspirieren. Dahin zu kommen ist ein Prozess und du schaffst es vielleicht nicht gleich von heute auf morgen. Aber allein der Weg dorthin und die täglichen Bemühungen, dein Ziel zu erreichen, steigern bereits deine Zufriedenheit.

Kurzfristig bringt es dir mehr Zufriedenheit, wenn du viele kleine Dinge in deinen Alltag integrierst, die dein Wohlbefinden langsam aber sicher anheben. Im Folgenden findest du 20 Anregungen dafür, was du in deinem Alltag alles ändern und tun kannst, um dauerhaft zufriedener zu sein.

I. Umgebe dich so oft es geht mit positiven Menschen. Im Gegenzug bedeutet dies auch, dass du negative Menschen so gut wie möglich meidest. Wenn du ihnen nicht vollständig aus dem Weg gehen kannst, so kannst du dir wenigstens Strategien zurecht legen, um die Gespräche mit ihnen möglichst kurz und auf das Nötigste beschränkt zu halten.

II. Verschiebe deine Sorgen auf später. Wenn Ängste und Zweifel in dir hochkommen, gib dich nicht sofort dem Gedankenkarussell hin. Nimm dir vor, dich z.B. in einer Woche um deine Sorgen zu kümmern. Meist sind sie bis dahin schon verflogen oder vergessen. Falls nicht – gönn dir fünf Minuten intensiven Lamentierens –  und dann geht’s weiter.

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III. Dinge, die du noch nie zuvor getan hast, die du aber schon immer tun wolltest. Bisher hattest du nicht genug Zeit, nicht genug Geld, nicht genug was auch immer, um gewisse Dinge zu tun? Es ist mit Träumen oft wie mit dem Kinderkriegen. Irgendwie ist nie der richtige Zeitpunkt da, bis man es einfach tut. Sobald du es aber einfach tust, stellst du rückblickend fest, dass der Zeitpunkt eigentlich perfekt war.

IV. Hör auf, Dinge aufzuschieben. Vielleicht hilft es dir, mit To-do-Listen zu arbeiten. So hast du alle Aufgaben übersichtlich vor dir. Erledigtes streichst du weg. So siehst du, wie viel du schon geschafft hast. Mach es dir zur Gewohnheit, unangenehme Aufgaben sofort zu erledigen. Kurz und schmerzlos, dann sind sie vom Tisch. Je länger du sie vor dir her schiebst, umso länger bereiten sie dir Bauchschmerzen. Also, einfach schnell weg damit!

V. Feiere deine Erfolge ausgiebig. Damit sind auch Zwischenschritte und kleine Etappenziele gemeint. Du willst 20 Kilo abnehmen und hast 500g geschafft? Zeit, deinen Erfolg zu feiern!

VI. Lies! Lesen bildet und macht glücklich. Lies inspirierende Bücher, Biographien großer Persönlichkeiten oder Ratgeber für persönliche Entwicklung. Du bist nicht so die Leseratte? Dann lies wenig, aber konstant. Also jeden Tag 15 Minuten zum Beispiel. Oder du besorgst dir Hörbücher. Diese kannst du etwa im Auto anhören statt dich vom Radio berieseln zu lassen. Oder während du deine Hausarbeit oder andere Tätigkeiten erledigst, die nicht deine geistige Konzentration erfordern.

VII. Stell dich deinen Ängsten. Wenn wir regelmäßig das tun, was uns einschüchtert, merken wir, dass es gar nicht so schlimm ist. Vielleicht findest du sogar Gefallen daran. Ein Beispiel: Es ist absolut nicht dein Ding, vor Publikum zu sprechen. Darunter leidest du aber eigentlich, weil es dich beruflich einschränkt. Also gewöhnst du dich langsam daran, ein Publikum zu haben. Erst hältst du Reden bei Familienfeiern, dann bei Hochzeitsfeiern, dann vielleicht in deinem Verein usw. Du vergrößerst dein Publikum und von Rede zu Rede baust du deine Angst ab.

VIII. Lebe deine kreative Seite aus. Tanzt oder malst oder singst du gerne? Oder könnte Schreiben vielleicht deine Leidenschaft werden? Wolltest du schon immer einen Tanzkurs besuchen? Probiere aus, was dir wirklich liegt und praktiziere es regelmäßig.

IX. Lass schlechte Erinnerungen los. Es hilft niemandem und am allerwenigsten dir selbst, wenn du ständig darüber grübelst, was früher einmal schlecht gelaufen ist. Mach dir bewusst, dass du nicht die Person wärst, die du jetzt bist und nicht da wärst, wo du jetzt bist, wenn du nicht erlebt hättest, was du erlebt hast. Aber was vorbei ist, ist vorbei und dein Platz ist im Hier und Jetzt – nicht in der Vergangenheit.

X. Durchbrich ab und an deine Gewohnheiten. Vielleicht änderst du mal was an deiner Routine oder du reagierst in einer bestimmten Situation anders als normal. Sei offen dafür, was passiert, wenn du dich anders verhältst.

XI. Sag nein wenn du nein meinst. Ohne dich schlecht zu fühlen. Niemand wird auf dich Rücksicht nehmen, wenn du es selbst nicht tust. Du hast keine Lust, die Arbeit deiner Kollegen immer wieder zu übernehmen oder dich mit Menschen zu treffen, die nur deine Energie saugen? Sag einfach nein. Höflich, aber bestimmt.

XII: Verschönere dein Zuhause oder deinen Arbeitsplatz mit Blumen. Umgib dich mit deinen Lieblingsblumen oder wähle Saisonblumen. Sie heben das Ambiente und ihr Anblick macht glücklich.

XIII. Praktiziere regelmäßig Social Media Detox. Verzichte dabei mindestens einen Tag lang auf alle Social Media Kanäle. Du postet nichts, du checkst nichts. Du lebst einfach in der Realität. Natürlich kannst du das auch auf deinen Medienkonsum allgemein ausdehnen. Vielleicht möchtest du regelmäßig komplett auf jegliche Medien verzichten.

XIV. Erlaube dir ein Nickerchen wenn dir danach ist. Wenn du täglich eins brauchst, dann gönnst du es dir eben täglich. Manche Firmen haben einen Ruheraum, in dem du dich eine Weile hinlegen kannst. Wenn es das an deinem Arbeitsplatz nicht gibt, findest du vielleicht einen anderen Ort, an welchem du dich nachmittags erholen kannst.

XV. Mach dir bewusst, dass nichts für immer andauert. Auch wenn du gerade das Gefühl hast, dass deine Probleme aussichtslos sind und deine Durststrecke ewig andauern wird – es ist nicht so. Nichts hält ewig. Nicht die guten Zeiten, aber auch nicht die schlechten. Wenn du alles als vergänglich ansiehst, kannst du schwierige Zeiten leichter ertragen.

XVI. Mach dir tägliches Meditieren zur Gewohnheit. Meditation hilft dir bei der Entspannung und Fokussierung. Sie hilft dir, zur Ruhe zu kommen und somit entspannter in deinem Alltag zu werden. Beginne mit fünf Minuten täglich, wenn du vorher noch nie meditiert hast und steigere dich dann allmählich. Auf Youtube findest du wunderbare Anleitungen für Meditationen.

XVII. Reise so oft es geht. Es muss nicht immer die Luxuskreuzfahrt sein. Ein Tagesausflug in einen naheliegenden Ort, am besten in einen, den du noch nicht kennst, wirkt genauso anregend und erfrischend. Im besten Fall kannst du vielleicht einmal im Leben ein Jahr Auszeit nehmen und um die Welt reisen. Wenn nicht, tun es auch viele kleine Reisen und hin und wieder eine große.

XVIII. Lebe deinen Spieltrieb aus. Spiele so richtig ausgelassen mit deinen Kindern. Du hast keine eigenen? Dann gibt es vielleicht andere Kinder in deinem Umfeld, mit denen du herumtoben kannst. Erlaube dir, völlig unbeschwert zu sein und ganz im Spiel aufzugehen – so wie Kinder das eben machen.

XIX. Entscheide dich jeden Tag aufs Neue dafür, glücklich zu sein. Zufriedenheit ist eine Entscheidung. Eine Entscheidung dafür, die positiven Seiten des Lebens wertzuschätzen, zu genießen und dankbar dafür zu sein und den negativen Seiten nicht zuviel Beachtung zu schenken. Das, worauf du deinen Fokus richtest, wird mehr. Wenn du dich daher stets auf das Gute und Schöne konzentrierst, wirst du automatisch mehr davon in deinem Leben erfahren.

XX. Sei insgesamt gut zu dir selbst. Gönne dir gutes Essen, leiste dir kleine Ruheoasen oder schöne Dinge im Alltag. In der Regel sind wir zu keinem anderen Menschen so streng und unnachgiebig wie zu uns selbst. Wir würden auch nie mit anderen so schlecht umgehen, wie wir das viel zu oft mit uns selbst tun. Werde dir bewusst darüber, wann du zu hart mit dir selbst bist und übe dich in Nachsicht und Liebe zu dir selbst.

Und waren ein paar Anregungen dabei, wofür du dir mehr Zeit nehmen möchtest?

BBA-Profil-smallBernadette ist Kommunikationstrainerin und Personal Coach. Auf bba-training.de unterstützt sie dich dabei, deine Beziehung deutlich zu verbessern.

 

 

 

Foto: stocksnap.io/

 

 

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