Weniger Gift für den Geist – mehr Leben!

FB_Gift für den GeistPlakate, Nachrichten, E-Mails, Facebook Updates, Zeitungen, Prospekte, Radiogedudel, Fernsehsendungen, Werbespots, Dauerbeschallung im Einkaufszentrum, Werbung auf öffentlichen Toiletten, in U-Bahnen und auf Haltestellen. Wo wir stehen, gehen oder sitzen werden wir mit Informationen bombardiert. Wir bekommen heutzutage an einem Tag so viel Information serviert wie ein Mensch vor 2000 Jahren in einem ganzen Jahr! Die Folge: wir fühlen uns überfordert, unser Energie-Level sinkt und wir werden mit der Zeit Wuki Wuki. Vor vier Jahren habe ich mir die Frage gestellt: Muss das so sein?

Geistige Selbstmächtigkeit

Tag für Tag werden wir von den Medien beeinflusst – oft gänzlich unbewusst- und dadurch verändert sich unser tägliches Verhalten. Unsere Gedanken und Gefühle werden von außen beeinflusst und gelenkt. Durch zu viel Information rennen wir schlaflos und verwirrt durch das Leben. Betäubt von der Werbung und ihren schönen Versprechungen. Gelähmt von den negativen Nachrichten aus den Medien. Überfordert von der täglichen Informationsflut in der Arbeit.

Das einzige Mittel dagegen ist die bewusste Gegensteuerung, um nicht unterzugehen in der Informationsflut des 21. Jahrhunderts. Es gibt unterschiedlichste Varianten und jede ist es Wert ausprobiert zu werden. Aussortieren, Reduzieren und Eliminieren ist angesagt.

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Dein Unterbewusstsein wird es dir mit einem Stückchen mehr Zufriedenheit und einer Portion freiem Denken danken!

Smartphone – Amnesty International schaltet sich ein

Das Smartphone, so nützlich wie es uns mit Informationen versorgt, so verheerend wirkt es sich auf unsere Psyche aus. Wie ein Folterinstrument versorgt es unser Hirn – jedes Mal dann wenn sich eine kleine Pause auftut – mit neuen Impulsen. Immer und überall. Das hat unser Hirn nicht verdient. Denn das Hirn braucht Erholung.

Ich war auch ein getriebener dieses Gerätes. Bezahlt von meiner Firma kam ich in den Genuss eines Smartphones. Als ich das Hamsterrad im Februar dieses Jahres verlassen habe, durfte ich dieses Folterinstrument abgeben. Der Anfang war hart, zugegeben. Doch nach der ersten Entwöhnungsphase hat sich bei mir richtige Entspannung im Körper breit gemacht.

Auch wenn Du vielleicht nicht komplett auf das Ding verzichten kannst oder willst, überprüfe Deine Smartphone Nutzung und mache bewusste Pausen. Nutze den nächsten langweiligen Moment und lasse den Hirnschocker in der Tasche. Genieße die Langweile – Dein Hirn hat sich die Pause verdient. Und Amnesty braucht auch nicht mehr eingreifen.

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Fernsehen klüger oder dümmer?

„Das Fernsehen macht die Klugen klüger und die Dummen dümmer.“ Meinte einst Marcel Reich-Ranicky. Und irgendetwas ist auch dran. Die Fernsehsendungen sind auch nicht das Problem. Eher das Wie und das Wieviel. Im Durschnitt werden in Deutschland, Österreich und der Schweiz pro Tag 4 Stunden ferngesehen. Zappen und Nebenherschauen inklusive. Fast eine Stunde davon ist reine Werbung – dann kommen noch Sponsorings bei Sportveranstaltungen, Produkt Placements bei jedem Hollywoodstreifen oder sonstige Produktempfehlungen. Werbung weckt Sehnsüchte und zugleich aber auch Angst. Indirekt wird unserem Unterbewusstsein Angst eingeflöst.

  • Die Angst, dass, wenn Du diese Schokolade nicht kaufst, Deine Kinder Dich nicht mehr mögen.
  • Die Angst, dass, wenn du dieses Bier nicht trinkst, Du keine Freunde mehr hast.
  • Die Angst, dass, wenn Du die Versicherung nicht abschließt, Du finanziell bald ruiniert sein könntest.

Und natürlich – nicht zu vergessen – die Menge an schlechten Nachrichten in den Nachrichten. Und zum Drüberstreuen noch einen kleinen Krimi. Und das soll entspannend sein? Ich bezweifle es einmal, ohne wissenschaftlichen Beweis.

Deshalb habe vor vier Jahren begonnen, mein Fernsehverhalten zu überdenken.

Das Ende des Zappen: Zu Beginn habe ich mich entschieden auf das Zappen zu verzichten und mir nur mehr bewusst Sendungen anzusehen. Sobald ich mich beim Zappen erwischt habe, wurde der Fernseher ausgeschaltet. Schon allein dadurch hat sich die Zeit reduziert.

Weniger schauen, mehr lesen: Im zweiten Schritt habe ich mich konsequent auf 2 Stunden pro Tag reduziert. Eine Sendung, ein Film oder ein Fußballspiel sollte sich ausgehen. Und der Ton wurde während der Werbung ausgeschalten. Den Rest des Abends hatte ich wieder mehr Zeit für die zwei L’s: Lektüre und Liebe. Beides hat mir den Abend versüßt.

Kurz vor unserem Umzug hat es das Schicksal so gewollt, dass unser Fernseher den Geist aufgegeben hat. Er wurde bis heute nicht ersetzt. Jetzt werde ich zwar nicht mehr klüger aber dümmer auch nicht unbedingt. Und als kleinen Bonus bekam ich noch mehr Zeit für die angenehmen Dinge des Lebens geschenkt. Ein drittes L hat sich dazugesellt. Ich habe wieder zu laufen begonnen.

Radio kills the music

Geschwafel, Werbung, wieder Geschwafel – kurz unterbrochen von etwas Musik. So fühlt sich Radiohören für mich an. Deshalb habe ich es durch einen Mp 3 Player ersetzt. Hier spielt die Musik. Immer öfter genieße ich einfach die Stille – auch ganz angenehm.

Der Senf und die Werbung

Wo man hin sieht, man entkommt der Werbung nicht. Ambient Media wird das neudeutsch genannt. Alles was uns umgibt. Plakate, Haltestellen oder U-Bahnwerbung. Sogar bis auf die Toilette wird man verfolgt. Vor drei Jahren hat dies dazu geführt, dass sich ein Senf in unseren Kühlschrank verirrt hat. Und ich hasse Senf. Was war geschehen?

Ich machte mich auf Spurensuche wie einst Sherlock Holmes. Hatte mir vielleicht ein Einbrecher den Senf in den Kühlschrank gelegt? Und was wollte er mir damit sagen? Nein es war viel einfacher. Direkt vor unserer damaligen Haustüre prangerte zur selben Zeit ein großes Plakat des besagten Senfes. Und diese Werbung hat es in mein Unterbewusstsein geschafft, hat sich beim Einkauf mein Bewusstsein vorgenommen und der Senf war im Einkaufswagen gelandet.

Seither wird nur mehr mit Einkaufsliste eingekauft. Die Club und Mitgliedskarten der Handelsketten habe ich zerstört und Prospekte wurden aus dem Postkasten verbannt. Ich möchte noch selbst entscheiden, was ich kaufe.

Zeitung und Internet

Die Zeitung hat sich bei mir in die Onlinewelt verlagert. Deshalb fasse ich diese beiden Medien fein zusammen. Wie überall gibt es auch im Internet einfach ein Zuviel an Informationen. Wenn ich im Internet bin, verhalte ich mich wie ein Kind, ich kenne kein Genug. E-Mails, Social Media oder einfach quer durch den Internetdschungel surfen – zwecks Recherche – ja klar! Die Leichtigkeit des Internets führt bei mir leider zu Leichtsinn!

Wenn ich könnte, würde ich einen ganzen Tag vor dem Ding verbringen. Warum kann ich nicht? Weil ich mich kenne und mich deshalb selbst begrenzt habe. Ich habe das Kind in mir zum Nichtsurfen gezwungen und mir ein Zeitlimit als Kindersicherung zugelegt. So bleibt meine Sucht in den Schranken – vorerst. Vielleicht schaffe ich es bald von ganz allein!

Am Ende mehr Leben

So und was mache ich jetzt den ganzen Tag, wenn ich so wenig in den Medien herum hopse. Ich genieße das Leben. Ich gönne mir regelmäßig meine Vergnügungen, verbringe viel Zeit mit meinen Liebsten und habe genug Zeit für persönliche Hobbys. Seit ich den Weg des Medienentzuges gegangen bin, ist mein Zufriedenheitsniveau in ungeahnte Höhen gestiegen. Prädikat – absolut empfehlenswert!

Und wieviel Zeit wird dir täglich von den Medien gestohlen?

Genieße den Weg der Lebenskunst

Liebe Grüße

Karl

 

 

 

 

Karl

Photo = unsplash.com

 

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Ja, ich will!

18 Comments Weniger Gift für den Geist – mehr Leben!

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  11. Tobi Förster

    Hallo Karl,
    ein schöner ausführlicher Bericht.

    Du hast es gut auf den Punkt gebracht.
    Wir Menschen werden jeden Tag auf`s neue mit jeglichen meist unnützen Informationen überflutet und unser Geist manipuliert bis ganz vergiftet.

    Ich meide es zum Beispiel grundsätzlich die Nachrichten anzusehen. Den hier wird meistens sowieso nur, Krieg, Hass und Tod gezeigt.

    Solche Bilder vergiften nur unseren Geist und behindern unseren Weg zum Erfolg und einem glücklichen selbstbestimmtem Leben.

    Früher hatte ich auch eine Angewohnheit, regelmäßig täglich 4 Stunden aufwärts, vor der Spielekonsole oder vor dem Fernseher zu vollbringen.

    Doch seit knapp einem Jahr bin ich nun Geschäftsführer meines eigenen Unternehmens, mit einigen Kollegen im Online-Business.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, ich nehme mir gar keine Zeit mehr für Fernsehen bzw. habe mich sehr stark davon distanziert. Genauso, wie von der Spielekonsole.

    In der Regel habe ich ein maximales Wochenpensum von etwa 10 Stunden fernsehen.

    Im Vergleich zu damals, als man von etwa 28 Stunden aufwärts ausgehen konnte, ist dies doch eine gute Minderung meiner Meinung nach.

    Heute beschäftige ich mich lieber, mich und meinen Geist weiterzubilden und lese im Monat etwa drei Bücher parallel, führe mein Business, verschiedene Projekte und genieße stark meinen Lifestyle und Freizeit mit meinen Freunden.

    Beste Grüße
    Tobi

    Antworten
    1. Lebenskünstler

      Hi Tobi,
      recht herzlichen Dank für deine Erfahrungen. Ich freue mich, dass es immer mehr Menschen gibt die sich auf den Weg der Lebenskunst gemacht haben! Alles Gute für Dein Onlinebusiness. Lg Karl

      Antworten
  12. Sandra

    Ich kann allem zustimmen. Einen Fernseher besitze ich zwar noch, aber der läuft nur für DVDs. Und das Autoradio hatte ich wohl das letzte Mal laufen, als ich in den Niederlanden oder Belgien war, um die Sprache zu hören, die ich so mag. Ansonsten bekommt mein Radio nur CDs von befreundeten Musikern oder CDs, die ich bei Strassenmusikern gekauft habe. Noch nicht mal das, was gerade so in den Charts zu hören ist, das finde ich nämlich oftmals total schrecklich und ohne Seele.

    Was ich gar nicht verstehen kann sind Menschen, die den Fernseher auch nebenher IMMER laufen haben. Ich hatte mal eine solchen Partner, der ständig den Fernseher an hatte. Das war unheimlich belastend, denn nie konnte ich mal die Stille genießen. Ich möchte nicht immer berieselt werden….

    Einzig das Internet ist so eine Sache. Ich bin sehr oft auf Facebook, allerdings ist da der Hauptgrund, daß die meisten meiner Freunde (und auch mein Partner) nicht aus Deutschland kommen. Das ist für uns die einfachste Lösung miteinander in Kontakt zu bleiben. Telefonieren ist nicht, aufgrund der unterschiedlichsten Arbeitszeiten, wir würden uns vermutlich kaum mal erwischen.
    Ich habe mich oft dabei erwischt wie ich dann ständig die Neuigkeiten bei Facebook aufgerufen habe. Mittlerweile habe ich da die Einstellungen verändert. Seiten, die ich geliked habe, kamen alle in unterschiedliche Listen und wurden ausgeblendet. So sehe ich mittlerweile in den News nur noch wenige Sachen. Einmal pro Woche, oder bei Langeweile auch manchmal zwei Mal, schaue ich dann meine Seitenlisten durch und gucke was es Neues gibt.
    Und meine Freundesliste habe ich drastisch reduziert auf Menschen, die ich persönlich kenne, und die mir wichtig sind. Vorher hatte ich viele auf der Liste, die ich gar nicht kannte, aber ein gemeinsames Hobby verband uns. Oder der Kontakt was irgendwann einfach eingeschlafen.

    Auf jeden Fall ein toller Artikel, danke!

    Viele Grüße,
    Sandra von Entsitz

    Antworten
  13. Jan

    Wichtiges Thema und guter Artikel. Mein Fernseher lief vor einiger Zeit auch so 2-3 Stunden am Tag. Mittlerweile läuft er überhaupt nicht mehr. Dafür lese ich jeden Tag 2-3 Stunden. Dadurch hat sich auch meine innere Stimme verändert. Früher habe ich teilweise auch nur TV geschaut um die negativ innere Stimme zu beruhigen bzw. zu übertönen. Heute mag ich meine innere Stimme ganz gerne. Sie erzählt mir von Ideen und Zusammenhängen, die ich beim lesen sehe.

    Antworten
    1. Lebenskünstler

      Hi Jan,
      vielen Dank für Dein Kompliment. Deine Erfahrungen decken sich mit meine, es hat sich bei mir durch den Medienentzug auch etwas das Bewusstsein verändert und es hat sich viel mehr Klarheit in meinem Kopf breitgemacht. Deshalb habe ich jetzt mehr Platz für neue Ideen.
      Besten Dank!
      Lg Karl

      Antworten
  14. Anna

    Lieber Karl,
    was für ein toller Artikel, der mir aus dem Herzen spricht! Danke dir dafür! Mir geht es da ganz genauso wie dir. Ich werde ganz kirre vom Zeitunglesen, Fernsehen und Radiohören. Vor allem Letzteres finden viele unverständlich, aber ich will einfach bestimmen, was ich höre. Und das ist – wie bei dir auch – oft genug einfach nur die Stille. Wie oft erleben wir heutzutage noch Stille?
    Eine Freundin von mir schaut häufig fern – meist nebenher. Ich fragte sie, wieso sie das tut und sie antwortete mir: „Um die kritischen Stimmen in meinem Kopf, die mir ständig Angst machen wollen, zu übertönen.“ Könnte das der Grund für unsere Mediensucht sein? Wir wollen diese Stimmen nicht hören, überlagern sie und merken doch, dass etwas fehlt? Es fehlt das Auf-Sich-Selbst-Hören, die Stille, die Ruhe, die Pausen. Ich gönne sie mir ganz bewusst – und habe damit den Eindruck, wieder bei mir anzukommen und komplett zu sein.
    Ganz liebe Grüße
    Anna

    Antworten
    1. Lebenskünstler

      Liebe Anna,
      herzlichen Dank für Deine Gedanken. Ich denke Du bringst es super auf den Punkt. Niemand will mehr auf seine innere Stimme hören, aus Angst es könnten schlechte Nachrichten sein. Deshalb umgeben sie sich mit noch mehr schlechte Nachrichten und überhören dabei die innere Stimme des Herzens. Eine gesunde Portion Nichtstun ist das beste Gegenmittel.
      Alles Liebe
      Karl

      Alles Liebe
      Karl

      Antworten

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