Ein Plädoyer für die Melancholie

Glück ist ein mächtiges Wort. Die Erwartungshaltung, die die Gesellschaft an dieses Wort stellt, ist grenzenlos. Die Werbung gaukelt uns das Glück täglich vor. Wohin man sieht, begegnet man glücklichen Gesichtern. Sie lachen von Plakatwänden, aus dem Fernseher oder aus Zeitschriften. Ja die mediale Beschallung macht es beinahe zur Pflicht, glücklich zu sein. Man könnte schon von einer Glückshysterie sprechen. Deshalb begeben sich immer mehr Menschen wie einst Indianer Jones auf die Suche nach dem heiligen Gral – auf die Suche nach dem Glück. Denn unglücklich sein passt nicht zum perfekten Leben. Und genau daraus entsteht ein gesellschaftlicher Druck, durch den Menschen schon allein deshalb unglücklich werden, weil sie im Moment das Glück nicht erreichen können. Ein Teufelskreis beginnt.

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Das Manifest eines Müßiggängers

 

Das süße Nichtstun, sinnieren oder gemütlich dem Genuss frönen -das alles ist Müßiggang. Doch im Alltag und in der Tretmühle des Wirtschaftslebens gibt es einige Hindernisse für einen idealen Tag mit Müßiggang. Deshalb habe ich mir, als Student der Lebenskunst ein Manifest erstellt – den idealen Tagesplan mit Müßiggang sozusagen – um für den stressigen Alltag gerüstet zu sein.

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Mach mal Pause, aber richtig

Mach mal PausePausen gibt es viele in unserer Welt. Es gibt eine Zigarettenpause, eine Kaffeepause, eine Sommer- oder Winterpause, eine Künstlerpause, eine große oder kleine Pause, eine Lila Pause, eine Mittagspause und noch viele mehr. Der Sinn der Pause liegt in der Erholung. Jede Pause, egal ob kurz oder lang, ob in der Arbeit, auf der Uni oder in der Schule, ist dafür gedacht unsere Batterien aufzuladen. Doch jede Pause, wie lange sie auch immer geplant ist, wird bedroht. Denn Pausen haben viele Feinde.

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Müßiggang muss sein – wirklich, es muss!

Müßiggang und Muse

Der Müßiggang hat es nicht leicht in unserer schnellen Zeit. Von allen Seiten wird er bedroht. Er gilt als alt und ewig gestrig und passt so gar nicht zum Lifestyle von heute. Heute wo Multitasking, Karriere und Kind oder einfach nur Karriere gefragt sind. Wo alle in Bewegung sind und sind sie nicht in Bewegung, dann haben sie so zu tun als wären sie es. Die Zeit hat es gebracht, dass für dieses noble und antike Nichtstun namens Müßiggang keine Zeit mehr ist. Doch das ist schade, denn er hat so viele gute Eigenschaften und kann uns so viel Gutes tun.

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Endlich krank – eine Erkenntnis für mehr Gemütlichkeit!

endlich krank

Ein Presslufthammer klopft an die Stirn. Ein dröhnendes Sausen, nein, Pfeifen summt unaufhörlich in den Ohren. Der ganze Körper schmerzt. Der Mageninhalt bahnt sich seinen Weg retour durch die Speiseröhre. Der Körper will uns etwas mitteilen – doch wir haben keine Zeit hinzuhören, wir sind damit beschäftigt, uns mit Medikamenten zuzudröhnen, um so schnell wie möglich wieder gesund zu werden. Doch warum diese Eile? Und wie lässt sich besser damit umgehen? Die Suche nach einem besseren Umgang mit Schmerz und Krankheit kann beginnen.

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