Der 10 Punkte Masterplan zur Überwindung des inneren Schweinehundes!

FB_VeraenderungIn unserem Gehirn tummelt sich eine zwei-gespaltene Persönlichkeit. Auf der einen Seite gibt es die rationale Vernunftseite – der analysierende Wissenschaftler in uns. Er möchte eine Veränderung herbeiführen. Doch halt, da lauert auf der anderen Seite unseres Gehirns der Feind, der innere Schweinehund, gelenkt von unseren Gefühlen. Er möchte sich nicht fortbewegen. Er möchte in der Gewohnheit ausharren. Er hat es sich doch gerade so gemütlich gemacht. Doch schon Aristoteles sagte: „Stagnation ist der Anfang vom Ende!“ Wie können wir also unsere innere faule Sau in Bewegung bringen?

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und Veränderungen machen uns Angst. Fast ¾ unseres Lebens verbringen wir in Gewohnheiten – in guten wie in schlechten. Gerne verharren wir in Gewohnheiten, auch wenn uns unser Wissenschaftler zu einer neuen Gewohnheit verhelfen möchte. Unser innerer Schweinehund blockiert uns, er hat Angst zu scheitern, hat Angst, dass er mit der Veränderung überfordert wird oder dass es einfach mit der Zeit zu anstrengend wird. Deshalb bleibt die faule Sau wo sie ist. Und was soll ich sagen, mein innerer Schweinhund war auch nur schwer zu begeistern. Deshalb habe ich mir einen 10 Punkte Masterplan zurecht gelegt, der mir bei Veränderungen hilft.

Denn der innere Wissenschaftler und der innere Schweinehund müssen nur gemeinsam auf Kurs gebracht werden. Hier der Masterplan dazu:

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Von der Angst befreien durch die richtigen Ansprüche

Gerne schielen wir auf andere Menschen. Die Arbeitskollegen, die Nachbarn oder eine gute Story, die wir in Blogs oder Magazinen gelesen haben. Die haben es doch auch geschafft, also schaffe ich das auch. Deshalb setzten wir uns gleich ein richtig großes Ziel. Wir laufen einen Marathon, wir wollen in 6 Monaten 20 Kilo abnehmen oder eine neue Sprache in 3 Monaten fließend sprechen.

Leider gibt es da nur ein Problem. Das Ziel ist zu groß und wir haben Angst. Aber warum setzen wir uns zu große Ziele? Weil wir schlechte Selbsteinschätzung haben. Oder hast Du schon mal einen Mann getroffen, der von sich behauptet, dass er ein schlechter Autofahrer ist? Eben, woher kommen dann all diese miesen Autofahrer? Wir Menschen – und damit sind nicht nur die Männer gemeint – neigen gerne zur Selbstüberschätzung.

Deshalb greifen wir auch gerne zu großen Monsterzielen in einer unrealistischen Zeitspanne, weil wir irgendwann mal gelesen haben, dass dies schon ein anderer geschafft hat.

Setze Dir realistische Ziele. Gehe in Dich hinein! Reflektiere! Erinnere Dich! Was ist Dir bis jetzt gelungen. Und setze ein Schäufelchen drauf. Aber bitte keine Riesen-Kipplader-Schaufel. Sonst überhebst Du Dich noch. Doch am aller wichtigsten: pfeif auf die anderen. Gehe Deinen eigenen Weg der Veränderung!

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Setze ein kristallklares Ziel

Der Wissenschaftler in uns will es genau wissen. Und Veränderungen brauchen ein klares Ziel. Also die Vorgabe kann nicht lauten ich möchte in den nächsten Monaten regelmäßig Sport treiben. Dies lässt sich vom Wissenschaftler nicht verifizieren. Es braucht eine klare Zielvorgabe – spezifisch und messbar. Mindestens 3x wöchentlich 1 Stunde Sport die nächsten 26 Wochen.

Veränderung braucht einen Masterplan

Für Veränderungen braucht es Kraft und Zeit. Einfach drauf los starten und dann schauen wir mal was passiert? Geht nicht. Nach einem klaren Ziel braucht es auch einen klaren Weg, der das Wie aufgezeigt. Wieviel möchtest Du wann und wie erledigen?

Du hast Dir schon lange vorgenommen Deine Wohnung und Keller vom alten Gerümpel auszumisten. Doch bis heute war keine Zeit dafür, stimmt‘s? Nein stimmt natürlich nicht, Du konntest Deinen inneren Schweinehund nicht überwinden. Denn er hat Angst vor der vielen Arbeit, die auf Ihn wartet.

Mache Dir deshalb einen Plan. Teile ihn zeitlich und nach Aufgaben ein. Der Weg und Ziel müssen klar sein. Denn Klarheit löst Widerstand auf.

Samstag vormittags beginnst Du mit der Lade im Vorhaus. Am Sonntag machst Du im Wohnzimmerschrank weiter. So gehst Du Tag für Tag und Woche für Woche weiter. Du kannst somit jeden Tag etwas abhacken und Dein innerer Schweinehund blockiert Dich nicht mehr.

Umgebung ändern

In der Wohnung werden Gewohnheiten gebildet. Nicht selten kommt es vor, dass sich im Urlaub plötzlich eine neue Gewohnheit ergibt. Wir entdecken, wie gut uns das Morgenmüsli schmeckt. Oder machen regelmäßig Sport. Und sobald wir wieder zuhause sind gehen wir dem alten Alltagstrott nach. Wenn Du z.B. Deine Essgewohnheiten auch Zuhause ändern möchtest, mache einen kleinen Ortswechsel. Wechsle Die Perspektive, nimm an einem anderen Stuhl am Tisch Platz. Die ungewohnte Sitzweise erinnert Dich an Deine neue Essgewohnheit, Du hast einen neuen Anker der Gewohnheit gesetzt.

Konzentration auf die Lösung, nicht auf das Problem

Bist Du auch ein Denker wie ich? Grübelst Du gerne stundenlang über Probleme nach? Wie groß sie sind. Du begutachtest das Monsterproblem richtig ausgiebig von jeder Seite. Doch halt, mach mal Pause mit dem Monsterproblem-Denken.

Ich konzentriere mich ab jetzt nur mehr auf die Lösung. Und ich suche immer nach der einfachsten Lösung. Nicht nach der perfekten. Denn große Probleme brauchen kleine Lösungen.

Der schnelle Erfolg für die Motivation!

Der erste Schritt ist oft der schwierigste. Beginne deshalb mit einem kleinen Schritt. Suche Dir den schnellen Erfolg. Wie im Beispiel Wohnung entrümpeln. Nimm Dir als erstes nur eine Lade vor. Und dann feiere Dich selbst. Du hast den ersten Schritt geschafft.

Kleine Schritte machen – man wächst mit seinen Aufgaben

So wie Du mit dem ersten Schritt ins tun kommst, so bleibst du mit ständig wachsenden Schritten bei Laune. Wenn Dein langfristiges Ziel lautet 3x wöchentlich eine halbe Stunde schwimmen und Deine Kondition reicht momentan noch nicht, dann beginne klein und steigere Dich langsam Schritt für Schritt. Zuerst 5 Minuten, dann 7 Minuten usw.

 

Der innere Schweinehund braucht sein Leckerli

Sich selbst zu feiern, dass mag der innere Schweinehund. Denn Selbstkontrolle ist eine erschöpfende Ressource und irgendwann aufgebraucht. Damit Du genug Energie und Kraft für Dein Vorhaben hast, plane auch ein Leckerli für den inneren Schweinhund ein. Belohne Dich, wenn Du ein Zwischenziel erreicht hast. Feiere es mit einer schönen Vergnüglichkeit, die Du schon lange nicht mehr gemacht hast.

Ausprobieren und praktizieren

Wissen verändert noch kein Verhalten, deshalb heißt es ausprobieren und praktizieren. Nur so können Veränderungen auch wirklich passieren. Also nicht nur lesen sondern starten.

Reflektieren und wieder ausprobieren

Hast Du Dein Ziel erreicht oder bist Du trotz Deines Planes und besten Vorsätzen gescheitert? Egal! Nimm Dir Zeit, analysiere kurz woran es gelegen hat. War das Ziel zu hoch, der Weg zu steil? Oder war etwas unklar? Was es auch immer war – starte von vorne!

Oder hast Du Dein Ziel erreicht? Dann lass Dich feiern, Dein innerer Schweinehund wird es Dir danken. Beim nächsten Ziel geht es gleich leichter von der Hand.

Genieße den Weg der Lebenskunst!

Liebe Grüße

Karl

 

Karl

 

 

 

 

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Photo = unsplash.com

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Ja, ich will!

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