Gelassen ins neue Jahr – Vorsätze richtig setzen!

Gelassen ins neue Jahr

Die Sektkorken knallen, die Kirchenglocken läuten und die ersten Vorsätze fürs neue Jahr sind gemacht. Wetten wurde abgeschlossen. 2016 laufe ich einen Marathon, ich höre zum Rauchen auf, ich trinke 1 Jahr lang keinen Alkohol mehr. Das Prinzip zu Neujahr ist immer das gleiche – wir Menschen setzen uns mit guten Vorsätzen selbst unter Druck. Apropos Druck: mein neues Werk Werde Lebenskünstler gibt es jetzt auch in gedruckter Form zu bestellen! Bitte entschuldige die kleine Werbeunterbrechung – zurück zum Text. Der Druck, den sich die Menschen selbst machen führt meistens nur zu einem: der gute Vorsatz wird verraten und die Wette verloren. Doch was kannst Du dagegen tun?

4 Schwachpunkte und der richtige Start

Schwachpunkt Zeitpunkt

Der Start einer Veränderung ist meistens ein Ziel zur Verbesserung. Die Menschen setzen sich ein Ziel und nehmen sich einen guten Vorsatz für das neue Jahr. Doch schon beim Start gibt es Schwierigkeiten. Denn der Startpunkt wurde künstlich geschaffen, auf den Zeitpunkt wurde hin gewartet.

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Doch warum sollte ich auf eine Veränderung warten? Denn wenn ich wirklich etwas ändern möchte – und dabei ist es egal ob ich 3 Kilo abnehmen möchte oder eine Auswanderung plane – muss ich auf kein Datum warten. Ich kann jederzeit damit beginnen, deshalb ist der Zeitpunkt an sich schon ein Schwachpunkt in der Umsetzung.

Schwachpunkt Unterstützung

Sehr oft wird die Silvestersause auch dazu genützt, sein Vorhaben der großen Menge zu präsentieren – nein, es hinauszuposaunen –  um sich Unterstützung zu holen. Wir lassen uns in unserem Vorhaben bestärken, indem wir uns von anderen auf die Schulter klopfen lassen. Dies funktioniert am ersten Abend noch hervorragend. Die Schulterklopfer und Du-schaffst-das-Bestärker lassen nicht auf sich warten.

Das Problem offenbart sich erst in den darauffolgenden Tagen und Wochen. Die Unterstützer werden weniger und schon bald kommt ein gut gemeinter Ratschlag daher.

Kennst Du das Gegenteil von gut? Richtig, gut gemeint. Indirekt werden wir durch diese Ratschläge von unserem Vorhaben abgebracht. Meist passiert das unbewusst mittels Suggestivfragen. Meinst Du, Du kannst es schaffen? Glaubst Du das war eine gute Idee? Dies alles bearbeitet unser Hirn und schwächt uns in unserem Vorhaben.

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Schwachpunkt Gruppenzwang

Neujahrsvorsätze passieren sehr oft gemeinschaftlich. Es wird gewettet und versprochen, dass man durchhält. Doch wer hat das Vorhaben gestartet? Wer gab das Ziel vor? Oft passiert es, dass das Ziel viel zu groß ist, weil es nicht unser eigenes Ziel war. Ich war einmal Zeuge, wie zwei Mädels sich versprachen, beim Wienmarathon mitzumachen. Wohl gemerkt einen ganzen. Und dafür hatten sie sage und schreibe 4 Monate Zeit – zur Vorbereitung für einen GANZEN Marathon. Jeder Sportwissenschaftler wird bestätigen, dass dies absoluter Selbstmord ist. Doch das Beste kommt noch.

Die eine der beiden, die den Vorschlag brachte, war Sportlehrerin. Sie war durchtrainiert und bereits in der Vorbereitung während ihre Freundin eher in die Kategorie Hobbyläuferin gefallen ist. Tja, es kam wie es kommen muss, nur eine der beiden konnte starten. Wer? Natürlich die Hobbyläuferin. Und ich muss echt sagen, Hut ab, sie hat es durchgezogen – in 5 Stunden irgendetwas. Kleiner Wermutstropfen an der Sache war allerdings ein bleibender Schaden im linken Knie.

Schwachpunkt Alkohol

Die größte Gefahr von Neujahrsvorsätzen ist sicher der gute Freund Alkohol. Zu überschwänglich lässt man sich in eine idiotische Wette reiten, von der man am nächsten Morgen am liebsten nichts gehört hätte. Die lustigste Wette von der ich gehört bzw. jemals gelesen habe war ein Typ, der wettete in einem Monat mit einem Kühlschrank rund um Irland zu trampen. Der Wetteinsatz war 100 Pfund. Naja er hat dann wenigstens ein witziges Buch darüber geschrieben. Absolut empfehlenswert. Aber was ich eigentlich damit sagen will ist, dass der Alkohol unsere Vernunft ausschaltet und positive Veränderungen zum Scheitern verurteilt sind.

Der richtige Start zur Veränderung

Der richtige Zeitpunkt – Jetzt. Jetzt ist immer der richtige Zeitpunkt, um mit einer Veränderung zu beginnen. Starte gleich heute neu. Mach den ersten Schritt und überleg Dir was Du ändern möchtest!

Die richtige Unterstützung – Du. Hol Dir die Unterstützung nicht von außen. Geh in Dich hinein und bestärke Dich selbst in Deinen Zielen!

Das richtige Ziel – Deins. Setze Dir Dein eigenes Ziel. Vielleicht möchtest Du in 4 Monaten 5 Kilometer laufen oder was auch immer. Vergiss die Stimmen von außen und setze Dir Dein persönliches und individuelles Ziel. Wie auch immer das aussehen mag. Lass Dich nicht von außen beeinflussen und setz Dich nicht selbst unter Druck! Folge Deiner Intuition!

Der richtige Zustand – nüchtern. Tja, wenn Du nicht mit einem Kühlschrank rund um Irland trampen möchtest, wird Dir bei der Zielsetzung wohl nichts anderes übrig bleiben, als nüchtern zu bleiben.

Und was meinst Du? Möchtest Du auch mit einem neuen Neujahrsvorsatz starten? Bestimm Du selbst die Rahmenbedingungen und lass Dich nicht von außen dazu drängen!

Genieße den Weg der Lebenskunst

Liebe Grüße

Karl

 

 

 

Karl

PS: Nicht vergessen, Werde Lebenskünstler gibt es ab jetzt auch in Form eines kleinen, feinen Büchleins!

Foto: https://stocksnap.io

 

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