Mach mal Pause, aber richtig

Mach mal PausePausen gibt es viele in unserer Welt. Es gibt eine Zigarettenpause, eine Kaffeepause, eine Sommer- oder Winterpause, eine Künstlerpause, eine große oder kleine Pause, eine Lila Pause, eine Mittagspause und noch viele mehr. Der Sinn der Pause liegt in der Erholung. Jede Pause, egal ob kurz oder lang, ob in der Arbeit, auf der Uni oder in der Schule, ist dafür gedacht unsere Batterien aufzuladen. Doch jede Pause, wie lange sie auch immer geplant ist, wird bedroht. Denn Pausen haben viele Feinde.

Sie wird bedroht von äußerlichen Feinden wie dem Telefon, dem Chef oder lästigen Arbeitskollegen. Aber auch innere Feinde verstehen es, die frohen Eigenschaften der Pause zunichte zu machen. Es sind unsere Gedanken, die gefüllt sind mit Sorgen oder dem schlechten Gewissen, welche eine erholsame Pause nur schwer möglich machen. Genau deshalb arbeiten wir während unseren wohl verdienten Pausen oder essen und arbeiten dabei. Und wenn wir gerade nicht arbeiten, dann rattert unser Hirn für sonstige Sinnlosigkeiten auf Hochtouren. Aber nur selten machen wir einfach nur Pause und deshalb bleibt für Erholung keine Zeit.

Eine Pause wirkt

Jede Pause, wie lange sie auch immer dauern mag, ist für ein zufriedenes Leben unverzichtbar. Denn ohne Pausen hört unser Körper auf zu funktionieren. Wir fühlen uns irgendwann leer und ausgebrannt. Auch wenn wir länger ohne Pause ganz gut auskommen, so kommt irgendwann der Punkt an dem nichts mehr geht. Jeder der produktiv sein will, braucht seine Pause. Sie ist der Treibstoff der uns am Laufen hält, denn unser Körper braucht Spannung und Entspannung. Wenn wir unserem Körper die Entspannung in Form einer Pause nicht geben, dann überspannt unser Körper früher oder später. Unsere Nerven – einst aus Stahl – hängen nur mehr an losen Fäden. Und die kleinsten Kleinigkeiten bringen uns aus dem Gleichgewicht.

Je größer die Anstrengungen physisch wie psychisch sind, umso längere Pausen brauchen wir. Und zwar ungestört. Auch mein Blog und ich, wir haben uns eine längere Pause gegönnt. Denn wir sind nach knapp zwei Jahren zu dem Entschluss gekommen, unsere Sachen in Spanien zu packen und unsere Zelte wieder in Österreich aufzuschlagen. Wie und warum es dazu kam, erzähl ich Dir ein anderes Mal. Doch der Umzug zurück benötigte viel Kraft und Zeit meinerseits. Deshalb habe ich mir eine entsprechend lange und ausgiebige Lebenskünstlerpause gegönnt. Sodass ich jetzt wieder mit alter Frische an mein Schreibwerk gehen kann. Gönne auch du Dir eine entsprechende Pause um wieder zu Kräften zu kommen.

Die Pause und seine Feinde

Leider ist das mit dem Pausemachen nicht immer so eine einfache Sache, es gibt einfach zu viele Störenfriede. Es gibt Einflüsse von außen, wie Smartphones, die ständig bimmeln und uns mit Push-Nachrichten stören, es gibt Menschen, die nur „schnell“ eine Frage haben und es gibt unsere inneren Heinzelmännchen, die uns „motivieren“ und uns eine Pause verbieten.

Damit eine ausgiebige Pause gelingt, braucht es einen entsprechenden Raum und eine bewusste Entscheidung für die Pause. Sokrates meinte dazu schon ganz passend:

Muße ist der schönste Besitz von allen.

Schotte Dich deshalb von außen ab, leg das Smartphone weg und genieße die Ruhe. Lasse Deine immer fortlaufenden Gedanken der Produktivität ziehen und gönne Dir die Pause, die Du brauchst. Nimm sie bewusst wahr und lass die Arbeit Arbeit sein – genieße das Leben, zumindest für eine Weile – Du hast es Dir verdient.

Danach kann es wieder frisch und munter weitergehen. Mit aufgeladenen Batterien und mit Spaß an der Sache. In diesem Sinne – genieße den Weg der Lebenskunst

Liebe Grüße

Karl

 

 

 

 

 

Karl

Foto: stocksnap.io

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Besser gut lebenwerde_lebensknstler

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